Anfang 16. Jahrhundert - Schach in Fürstenwalde

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Anfang 16. Jahrhundert

Schach mit Mördern
Der spätere Drucker und Schulmeister Thomas Platter, geboren 1499, berichtet von seinen Schülerwanderungen durch Deutschland. Unweit von Nürnberg begegnen die Knaben einem "Mörder", der sie mit seinen Spießgesellen ins Wirtshaus verfolgt.
Da begehrten die Schelmen anfangs mit unsern Gesellen zu spielen im Schachzabel (so nannten sie das Schach, das Wörtlein hatte ich nie gehört).
(Thomas und Felix Platters und Theodor Agrippa d’Aubignés Lebensbeschreibungen, München 1911, S. 37)
Die fahrenden Schüler verbarrikadieren sich im Zimmer und überstehen die Nacht ohne Blessuren. Das Schachspiel war im Volk angekommen, wenn auch Schüler und Halsabschneider es spielten.
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü