Die Goldenen Zwanziger - Schach in Fürstenwalde

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Die Goldenen Zwanziger

Schach in Berlin-Pankow

Die Pankower Ortsgeschichte verzeichnet unter der Florastraße 92 die Gaststätte Sängerheim. Dort trainierte der  
Pankower Schachklub "Springer": Der bedeutendste Schachklub Pankows und überhaupt des nördlichen Berlins, zweitstärkster Berliner Verein. Das Gründungsjahr ist 1924, das Spiellokal war Prollius. Mitbegründer und 1. Vorsitzender war Erich Ewerth. Als weitere Leiter der wechselvollen Geschicke des Vereins, der u. a. mehrere Jahre im Konzerthaus Pankow spielte, sind zu nennen: Kurt Goebel, Walter Blankenstein, Friedrich Kunz, Horst Janssen, Friedrich Simon und jetzt Edmund Barth. Aus dem Verein ist eine Reihe namhafter Spieler hervorgegangen. Josef Grammatikoff (noch heute Mitglied des Vereins), ein bekannter Blindspieler, Rudolf Elstner und Simon Rothenstein, die beide Berliner Meister wurden und neuerdings Erwin Kipke, der 1935 unter 60 Bewerbern als Erster den Titel "Schachmeister von Pankow" erkämpfte. Im Sängerheim spielt der Verein seit 1929. Der Mitgliederbestand hat sich stark vermehrt und beträgt zurzeit 80 Spieler. In den Jahren 1926 und 1932 errang der Klub die Würde des Berliner Vereinsmeisters. Derzeitiger Vorsitzender Bez.-Schornsteinfegermeister Edmund Barth, Berlin.
(Große Stadt aus kleinen Steinen, Ein Beitrag zur Geschichte des 19. Berliner Verwaltungsbezirks, Berlin-Pankow 1936, S. 140 f.)
Hier begann mein Vater Horst Höckendorf 1939 seine Schachlaufbahn. Aus Springer Pankow wurde zu DDR-Zeiten Lok Pankow, dessen Schachsektion später Empor HO Berlin beitrat.

Batik einer Pankower Künstlerin (um 1970) [1] [2]

Abb.: Batik einer Pankower Künstlerin (um 1970) [1] [2]

 
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