Nach 1768 - Schach in Fürstenwalde

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Nach 1768

Voltaires Sparringpartner

Voltaire in Ferney [11]

Abb.: Voltaire in Ferney [11]

Einen Jesuiten, den er im Elsaß kennen gelernt hatte und der später in die Nähe von Ferney gekommen war, nahm er ins Haus und behielt ihn dreizehn Jahre bei sich. Der Pater Adam war keineswegs der erste Mensch, wie Voltaire zu scherzen pflegte, aber er war ein guter Schachspieler, und Schach das einzige Spiel, das Voltaire liebte.
(Voltaire. Sechs Vorträge von David Friedrich Strauß. Frankfurt a. M. 1906, S. 230)

Georg Brandes, der dänische Reich-Ranicki des Fin de Siècle, bestätigt diese Anekdote.
Wie früher bemerkt, hatte Voltaire, außer anderen zum Teil verkrüppelten armen Wesen, in sein Haus einen Ex-Jesuiten, Vater Adam, aufgenommen, mit dem er gern Schach spielte, den er zu seinem Almosenverteiler (aumônier) gemacht, an seiner Kirche angestellt hatte, und dort Messen lesen ließ.
(VOLTAIRE von Georg Brandes, Berlin 1923, Bd. 2, S. 391)

Voltaires Kirche in Ferney [36]
Abb.: Voltaires Kirche in Ferney [36]
Zeichnung von Brandoin. Stich von le Bas
 
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