XVII. Neujahrsopen 2014 - Schach in Fürstenwalde

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XVII. Neujahrsopen 2014

(geschrieben von Leane Odoy)

Mittwoch, 01.01.2014
Eigentlich sollten wir jetzt noch in unserem Bett zu Hause die letzte Nacht verarbeiten, aber wir sind schon auf der Piste. Ist nicht viel los, kaum Autos. In den Dörfern kaum Spuren von Silvester, nicht wie in Fürstenwalde, wo man Angst hat, sich etwas in die teuren Autoreifen einzufahren.

Ankunft in Guben am Hotel. Familie Kasparov packt gerade ihre Sachen aus und Harry Thiel steht auch draußen. Wir wünschen ein gesundes neues Jahr und melden uns im Hotel an.
Viel Arbeit haben sie hier noch vor sich bis zum morgigen Start, logisch, hier war Silvesterparty. Erst mal auspacken, einen Tee oder Kaffee mit einem Stück Kuchen und dann Vorbereitung auf den morgigen Tag.

Donnerstag, 02.01.2014
08.30 Uhr, wir sitzen am Frühstückstisch, was machen wir schon so früh hier, wer hat sich das einfallen lassen? Ach ja Schach spielen. Alles ist vorbereitet. Hoffentlich kommt bald die Auslosung. Man oh man mein Magen rebelliert, kann kaum essen.

Die ersten Gegner stehen fest, schluck, schon gleich so starke Gegner. Na gut, die sollen sich warm anziehen, wir kommen.

Carsten unser Held, er gewinnt und Dietmar und ich, na beim nächsten Spiel vielleicht mehr. Das zweite Spiel, oh je ich habe Hansmännchen, ein Kind, na nur die Ruhe bewahren und nicht ins Patt stellen lassen.

Ich habe es geschafft, die beiden Männer, na das waren gute Spiele aber…

Freitag, 03.01.2014
07.30 Uhr Frühstück, Carsten war schon, es wird immer zeitiger. Unsere Gegner immer schwerer. Ich habe einen FM mit einer ELO von 2290, also eine Lehrvorführung.

Gut gespielt, dann doch verloren, auch sie spielen nur mit Schachfiguren, denselben wie wir auch, grins.

Dietmar siegt im ersten Spiel, das auch noch gegen den Organisator des Turniers, na hoffentlich dürfen wir weiter mitspielen.

Carstens Gegner hatte die besseren Karten, pardon Ideen im Schachspiel.

Samstag, 04.01.2014
Na nu, nun will es Harry Thiel aber wissen (Organisator des Turniers und letzter Gegner von Dietmar). Er spielt gegen mich.

Na gut, ein Remis, hätte mehr sein können. Auch mein zweites Spiel Remis. Ein guter Schnitt für diesen Tag.

Was machen "meine" Männer? Carsten besiegt beide Gegner. Spitze!!! Dietmar hat einen schlechten Tag und verliert lange dauernde Spiele dann doch; erst runter, hoch und dann doch verloren. Erst einen Offizier verlieren, zurückholen und dann…, na so geht es wohl jedem Mal.

Ab in die Sauna und den Frust rausschwitzen, man tut das gut.

Sonntag, 05.01.2014
Ich kann kaum frühstücken, die Nervosität schlägt auf meinen Magen, übel.

So nun trennt uns die Raumaufteilung. Carsten ist aufgestiegen, er darf zu den Großen in Raum 2. Aber dort ist es so stickig. Ob das so vorteilhaft ist? Ein Remis und ein Sieg, man wo will er denn hin, etwa zu den Profis in Raum 1? Ja, da ist die Luft besser.

Ich ein Sieg, endlich. Das zweite geht verloren, nicht so wild. Dazu freue ich mich zu sehr.

Dietmar zwei Spiele, zwei Siege, will er auch in Raum 1? Mann, lasst mich nicht allein hier!!!

Dietmar geht wieder schwitzen, ein Geheimrezept, na morgen werden wir es ja sehen.

Montag, 06.01.2004
Huch, wo ist die Woche hin. Nur noch ein Spiel. Schade!!!

Mich hat eine Erkältung erwischt, das Spiel läuft nicht schlecht, aber wie es im Schach nun mal so ist, ein Fehler kann tödlich sein!

Dietmar gewinnt. Ich gehe auch das nächste Mal in die Sauna! SO! Ätsch!

Carsten, ja man kann nicht immer gewinnen. Außerdem will er ja noch bei uns spielen und nicht in der Bundesliga, oder?!


15.30 Uhr Siegerehrung. Plötzlich, Ratingpreis unter 1600. Dietmar Fendselau, klatsch, klatsch. Was huch, ich? Ja, du! Eine Urkunde, ein Pokal und ein kleiner Geldpreis.
Das hat sich ja gelohnt, eine super rundum gelungene Woche geht leider dem Ende entgegen. Wir kommen wieder, bestimmt.

 
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