Zweite Hälfte 1. Jahrhundert - Schach in Fürstenwalde

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Zweite Hälfte 1. Jahrhundert

Saturnalien-Geschenke
Der Römer Martial bedichtet im 14. Buch seiner Epigramme Gebrauchsgegenstände, die auf dem Gabentisch erschienen. Das 17. Epigramm heißt Spielbrett.
Der Würfel wird auf dieser Seite zweimal zu sechs Punkten angerechnet;
auf jener wird das farblich unterschiedene Steinchen durch zwei Gegner ausgeschaltet.
(Martial, Epigramme, Frankfurt am Main und Leipzig 1997, S. 569)
Der Herausgeber Walter Hofmann erklärt uns das unverständliche Epigramm wie folgt:
Das Spielbrett besaß zwei Seiten, von denen die eine für ein Würfelspiel, die andere für eine Art Schach oder Dame verwendet wurde.
(ebenda, S. 733)
Im 18. Epigramm werden die Spielsteinchen für die Rückseite des Bretts besungen:
Wenn du den Kampf spielst "Räuber aus dem Hinterhalt",
dann kann dir dieser Stein aus Glas Soldat und Gegner sein.
(ebenda, S. 570)
Wir vermissen sehr ein längeres Epigramm, das die Spielregeln enthält.
 
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